Alte Universität - Stadt- und Fachwerkmuseum von Eppingen

Die "Alte Universität" ist das größte und höchste Fachwerkhaus in Eppingen. 1494/95 erbaut, diente die Erdgeschosshalle als städtisches Fleischhaus. Während der Pest fand hier 1564/65 ein Teil der Heidelberger Universität Unterkunft. Heute befindet sich in dem Gebäude das Stadt- und Fachwerkmuseum.

Das Stadt- und Fachwerkmuseums „Alte Universität" im Herzen der Eppinger Altstadt öffnet wieder seine Pforten. Unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen und bei einer Begrenzung der Besucher auf maximal 15 Personen ist der Besuch des Museums ab dem 6. Mai wieder zu den normalen täglichen Öffnungszeiten von 14 bis 16 Uhr möglich. Montag bleibt wie gehabt Ruhetag des Museums.

Mit einer Giebelbreite von 12m, einer Trauflänge von 16,5m und einer Höhe von 22,5m ist die "Alte Universität" das größte und höchste Fachwerkhaus in Eppingen. Wie die im Spitzbogenfenster rechts neben der Eingangstür eingemeißelte gotische Jahreszahl beweist, wurde das eindrucksvolle Gebäude 1494/95 im Stile eines spätmittelalterlichen Kaufhauses gebaut. Die Erdgeschosshalle diente ursprünglich als städtisches Fleischhaus, in dem die Metzger an neun Verkaufsbänken ihre Waren feilboten. Nach der Metzgerordnung des 15./16. Jahrhunderts durften die Metzger nur im Fleischhaus schlachten und verkaufen. Das erste OG besaß in der Südwestecke einen Saal, in dem öffentliche Veranstaltungen, aber auch Hochzeiten durchgeführt wurden. Während der Jahrmärkte konnten die auswärtigen Kaufleute ihre Waren anbieten. Auf den drei Speichergeschossen wurde das Getreide und in den zwei Kellern Wein gelagert; denn die Pacht für die stadteigenen Äcker und Weinberge wurde ebenso wie der Frucht- und Weinzehnte des Dorfes Mühlbach, von dem die Stadt 1/4 erhielt, als Naturalabgabe geleistet. Während der Pest fand hier 1564/65 ein Teil der Artistenfakultät in Heidelberg Unterkunft. Die "Alte Universität" erinnert an dieses Ereignis.

Heute befindet sich in dem Gebäude das Stadt- und Fachwerkmuseum.

Erfahren Sie mehr über Fachwerkbau und Landleben, Bauern und Bastler, Hopfen und Malz, Feuerwehrgeschichte und die „Eppinger Linie“. Das Fachwerkmuseum stellt die Geschichte vom frühen Holzbau zum Fachwerk dar – anschaulich verknüpft mit Einblicken in die Welt des Zimmermanns und in die Eppinger Stadtgeschichte. In der historischen Altstadt von Eppingen und auf dem Fachwerklehrpfad kann die Fachwerkkunst weiter studiert werden.

AUSSTELLUNGEN 2020

6. Februar bis 5. April 2020
"Hand und Fuß" (im Museum und in der Eppinger Altstadt)
Gunther Stilling

23. April bis 5. Juli 2020 - ABGESAGT!
"Es schweigt das Mühlrad...."
Technik und Romantik der Raußmühle, Frank Dähling

16. Juli bis 4. Oktober 2020
Künstlerfahnenfestival "Aufgeblüht"
Flag- und Wallflowers, Susanna Taras

12. November bis Mai 2021
"Gänseliesel und Lohkästrippler"
Kinderleben im alten Eppingen - Große Mitmachausstellung

Besuchen Sie auch die virtuellen „Eppinger Museumsspaziergänge" auf der Homepage der Stadt Eppingen, diese geben Einblick in die ständigen Sammlungen und wechselnden Ausstellungen.
Hier gehts zu den "Eppinger Museumsspaziergängen"
https://www.eppingen.de/freizeit/museen/



Dienstag 14:00 - 16:00 Uhr montags geschlossen
Mittwoch 14:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag 14:00 - 16:00 Uhr
Freitag 14:00 - 16:00 Uhr
Samstag 14:00 - 16:00 Uhr
Sonntag 14:00 - 16:00 Uhr montags geschlossen
06.01.2020 bis 06.01.2025
24.12.2020 bis 26.12.2025 Schließtage: 24. / 25. / 26. und 31. Dezember sowie 1. und 6. Januar
31.12.2020 bis 01.01.2026
freier Eintritt

Anschrift

Stadt- und Fachwerkmuseum
Fleischgasse 1
75031 Eppingen
Telefon 07262 920-1151
Fax 07262 920-81151
p.riek@Eppingen.de

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Burgruine Staufen im Markgräflerland