Kirche St. Peter

Erbaut 1959/60 als Katholische Pfarrkirche für die zu klein gewordene Marienkapelle. Architekt: Erwin Heine, Freiburg. Blaue Altarwand: Hubert Kirchgäßner, Remscheid. Tabernakel, Ambo, Kreuzweg: Josef Henger, Ravensburg.Taufstein: Franz Gutmann, Münstertal. Klais-Orgel mit 25 Registern, 1970. Buntglasfenster Taufkapelle: H.G. van Look, und im Kirchenraum: Angela von Hofer.

Geschichte

Die katholische Marienkapelle platzte in den 50-er Jahren des vorigen Jahrhunderts aus allen Nähten. Die Zahl der Kurgäste war rapide angestiegen, somit auch die Zahl der Gottesdienst-Besucher. Obwohl es drei Sonntagsgottesdienste gab, standen die Gläubigen im Hauptgottesdienst bis auf den Vorplatz. Eine Erweiterung der Kapelle kam nicht in Frage. So erwarb man am 12.05.1958 vom Land Baden-Württemberg ein Grundstück im nahe gelegenen Schlosspark. Die Planfertigung für die neue Kirche wurde nach einem Architektenwettbewerb Regierungsoberbaurat Erwin Heine, Freiburg, übertragen.

Der erste Spatenstich erfolgte bereits am 03.08.1958, am 16.11.1958 die Grundsteinlegung. Erzbischof Hermann Schäufele weihte die Kirche am 27.03.1960. Aus geschichtlichen Gründen wählte man für die neue Kirche den Apostel Petrus als Patron. Vor der Reformation 1556 hatte Badenweiler bereits eine Peterskirche. Einer der letzten Priester damals war Dekanus Wernherus Buger, gestorben 1521. Seine Grabplatte ist in der neuen Peterskirche in der rechten Seitenwand eingebaut, als Verbindung zur alten Kirche.

Architektur

Inmitten der gewachsenen Landschaft des Schlossparks durfte kein starres, rechtwinkliges Gebäude entstehen, Architekt Heine wählte deshalb die Grundrissform einer Ellipse.Die Baumaterialien sind der Zeit entsprechend: das Deckengewölbe und die tragenden Säulen wurden aus Beton gegossen, für die Außenmauer wurden stahlblaue und weiße Kalksandsteine verwendet. Die Innenwändesind nicht verputzt, sondern mit verschiedenfarbig gebrannten warmroten Wabenbacksteinen verkleidet. Die seitlichen schmalen Fenster konzentrieren das Licht auf den Altarraum. Der Kirchenraum umfasst rund 750 Sitzplätze und über 1000 Stehplätze. Insgesamt ist mit dieser Kirche nicht nur ein künstlerisch wertvolles Gebäude entstanden, sondern auch ein würdiger sakraler Raum.

Orgel und Geläut

Die 1970 eingebaute Orgel der Firma Klais aus Bonn umfasst 25 Register mit einer mechanischen Spieltraktur. Der große Kirchturm steht etwas abseits, darin ist das Geläut mit vier Glocken untergebracht. Die Töne es, f, b und g sind harmonisch mit dem Geläute der evangelischen Kirche abgestimmt.

Quelle: Kulturhistorischer Führer durch Badenweiler/ Rudolf Gfell ISBN 3-932172-07-08

Gemeindehaus St. Peter
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Burgruine Staufen im Markgräflerland